Besuch im Technik-Museum Kassel mit Daheim Touren

Erleben Sie mit uns eine wunderbare Zusammenarbeit mit dem Technik-Museum Kassel.

Am 21.03. um 18 Uhr eine einstündige Führung zu dem Thema "Kasseler Straßenbahnen und 44er Güterzug-Dampflok" an.
Mit Zeitzeugen

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Am 18.04. um 18Uhr Kuriositäten und Raritäten aus dem Technik Museum. Ob Parkscheibe oder Recaro Sitze, alles aus Kassel!

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Virtueller Besuch des Technik Museums: 25.04. um 18 Uhr
Medizintechnik: Mikrobiologie und Lokalanästhesie im Wandel der Zeit

Moderation: Dr. Horst Haferkamp

Verfolgen Sie die Führungen ganz bequem von zuhause aus. Sie brauchen nur ein Internetfähiges Gerät und schon können Sie die wunderbaren Führungen verfolgen.

Zu den einzelnen Themen:

Kasseler Straßenbahnen und 44er Güterzug-Dampflok

Kasseler Straßenbahnen

Nach Paris und Kopenhagen nahm in Kassel am 9. Juli 1877 die erste Dampfstraßenbahn Deutschlands vom Königsplatz nach Wilhelmshöhe mit zwei Dampflokomotiven und vier Personenwagen ihren Betrieb auf.

Weltweit ist damit Kassel heute die einzige Stadt mit der ältesten Straßenbahnlinie, die noch ihre ursprüngliche Streckenführung hat.

Ab 1884 verbanden weiterhin vier Pferdebahnlinien die Außenbezirke der Stadt Kassel mit 80 Pferden, 17 geschlossenen und 4 offenen Wagen mit dem Stadtzentrum.

Die fünf nebeneinander bestehenden privaten Straßenbahnunternehmen wurden in der 1897 gegründeten „Großen Kasseler Straßenbahn Aktiengesellschaft“ zusammengeführt und deren Liniennetz bis zum Jahr 1909 elektrifiziert. Die erste „Elektrische Straßenbahn“ in Kassel fuhr ab Dezember 1898. Der Fahrzeugbestand bestand in der Anfangszeit aus 54 Triebwagen. Von 1902 bis April 1966 gab es noch die schmalspurige Herkulesbahn.

44er Güterzug-Dampflok

Die fünfachsige schwere Einheits-Güterzuglok der BR 44 ist eine Drillingsmaschine aus dem Jahr 1942 mit der Fabrik-Nr. 26 090 von denen insgesamt 1.753 Stück (davon 175 bei Henschel & Sohn in Kassel) gebaut wurden.

Sie war bis 1977 im Einsatz und kam im Oktober 1978 auf eigener Achse als technisches Denkmal nach Kassel und wurde am Henschelplatz (heute Bombardier Lokwerk) in Kassel Mittelfeld aufgestellt.

Seit August 2011 ist sie im Technik Museum Kassel im ehemaligen Henschel Werk 2 in Kassel Rothenditmold zu besichtigen.



Feuerwehren - vom Löscheimer zum Tanklöschfahrzeug

 Zur Vermeidung von Brandfällen erließen die Landgrafen von Hessen-Kassel bereits im 16 Jahrhundert verschiedene Verordnungen so hatte u. a. jeder Hausbesitzer einen ledernen Eimer abzugeben.

Diese Löscheimer wurden zusammen mit Leitern und Haken an einem sicheren und leicht zugängigen zentral gelegenen Steingebäude – meist in der Kirche – gelagert.

Ab 1780 lieferte Georg Christian Carl Henschel (1759 – 1835) aus der Werkstatt Stork die ersten Feuerspritzen an Orte in der Landgrafschaft Kassel aus.

Im Jahre 1938 wurde auf dem 3-achsigen Henschel-Fahrgestell vom Typ 33 FA 1 von dem Feuerwehraufbauhersteller Magirus in Ulm das ausgestellte Flugfeldtanklöschfahrzeug, das einen Wasservorrat von 2.500 Liter und weitere 300 Liter Schaummittel im Tank hat, gebaut.

Neben der ältesten Handdruckspritze Nordhessens (Bj. 1805), einer 12 Meter Handzugleiter (Bj. 1926) bis zum Henschel Löschzug (Einsatzzeit 1961 bis 1989) der Kasseler Berufsfeuerwehr Kassel (LF 16, TLF, TroTLF, DL 30) werden Löschgerätschaften der Jahre 1910 bis 1960 vorgestellt.


Medizintechnik mit Dr. Horst Haferkamp

Die Geschichte der Medizin berichtet von den durch Krankheit verursachtem Leid der Patienten in den vergangenen Jahrhunderten bis heute und den therapeutischen Bemühungen, dieses Leid zu lindern oder im besten Fall eine Heilung des Patienten zu erreichen. Die in der Ausstellung gezeigten Exponate können diesen schwierigen, oft von Irrtümern begleitenden Weg der Medizingeschichte anschaulich von der Antike mit Aderlass und Klistier bis zur heutigen Hochleistungsmedizin erfahrbar machen.
Wenngleich einige der gezeigten Objekte mit einem gewissen Gruselfaktor behaftet sind, so sollte man sich dessen bewusst sein, das Glück zu haben, dass die meisten Erkrankungen, die für unsere Vorfahren meist den Tod oder lebenslanges Leid bedeuteten, durch die Entwicklung der Medizin heute erfolgreich behandelt oder auch geheilt werden können.

Text: Dr. Horst Haferkamp



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